Creator-Ads wirken, weil sie sich nicht wie Werbung anfühlen. Ob ein Video wirklich funktioniert, zeigen aber erst die Zahlen. Diese fünf solltest du kennen.
1. Hook-Rate: Hält der Einstieg?
Die Hook-Rate zeigt, wie viele Menschen nach dem Einstieg weiterschauen. Sie wird meist so berechnet: 3-Sekunden-Videowiedergaben geteilt durch Impressionen. Ist sie niedrig, liegt es fast immer an den ersten zwei Sekunden: Bild, erster Satz oder Text auf dem Video.
2. Hold-Rate: Bleiben die Leute dran?
Die Hold-Rate misst, wie viele bis zum Ende oder mindestens 15 Sekunden schauen, zum Beispiel ThruPlays geteilt durch Impressionen. Eine gute Hook-Rate mit schwacher Hold-Rate heißt: Der Einstieg macht neugierig, der Mittelteil verliert die Leute.
3. CTR: Wird geklickt?
Die Klickrate (Click-Through-Rate) ist Klicks geteilt durch Impressionen. Sie zeigt, ob das Video Lust auf mehr macht und der Aufruf am Ende klar ist.
4. CPA: Was kostet ein Kauf?
Cost per Acquisition ist das Werbebudget geteilt durch die Anzahl Käufe oder Leads. Das ist die Zahl, die über Gewinn oder Verlust entscheidet.
5. ROAS: Lohnt es sich?
Return on Ad Spend ist der Umsatz geteilt durch die Werbekosten. Ein ROAS von 3 heißt: Für jeden Euro Werbung kommen 3 Euro Umsatz zurück. Ob das profitabel ist, hängt von deiner Marge ab.
So liest du die Zahlen zusammen
- Niedrige Hook-Rate: neuen Einstieg testen, gleiches Video.
- Gute Hook-Rate, niedrige Hold-Rate: Video kürzen, schneller zum Punkt.
- Gute Hold-Rate, niedrige CTR: klareren Aufruf am Ende testen.
- Gute CTR, hoher CPA: Produktseite, Preis oder Angebot prüfen.
Wichtig: Es gibt keine allgemeingültigen Zielwerte. Vergleiche deine Videos untereinander und mit deinen bisherigen Anzeigen.